• Lukas Litschauer

2021 unternehmerisch durchstarten – mit diesen Tipps zum Jahresbeginn

Das letzte Jahr war für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Die Zulassung und Auslieferung der ersten Impfstoffe lassen auf eine Normalisierung im neuen Jahr hoffen, trotzdem ist der Jahreswechsel in vielen Ländern, darunter auch Österreich, noch von starken Einschränkungen geprägt. Wie startet man wirtschaftlich bestmöglich in so ein Jahr? 5 Tipps für einen gelungenen unternehmerischen Start in ein erfolgreiches Jahr 2021.


(Wenn möglich) - Reserven aufbauen


Ja, das mag für einige Unternehmer höhnisch klingen, aber wenn irgendwie möglich sollten Reserven für Unvorhergesehenes aufgebaut werden. Das gilt vor allem für jene, die bis jetzt glimpflich durch diese Krise gekommen sind. Sobald sich die wirtschaftliche Lage 2021 erholt werden einige Hilfs- und Stundungsprogramme eingestellt werden. Für einige Ihrer Geschäftspartner kommt dieser Schritt vielleicht zu früh. Mit der generellen Erholung werden Insolvenzen „nachgeholt“ und Zahlungsausfälle auch jene Unternehmen unter Druck setzen, die die Krise selbst gut verkraftet haben. Die Insolvenzen sind letztes Jahr entgegen der wirtschaftlichen Entwicklung um 40% zurückgegangen!


Liquidität mittelfristig sichern


Im Krisenmodus mussten viele in eine kurzfristige Cashflowplanung wechseln, um nicht in Zahlungsschwierigkeiten zu kommen. Stundungen und Überbrückungskredite haben oft das Schlimmste verhindert, belasten aber jetzt das zukünftige Budget. Kommen Sie rechtzeitig mit dem Aufschwung zurück in eine mittelfristige Planung, die Rückzahlungen bzw. den Ausgleich von Stundungen berücksichtigt und entsprechend plant. Ihr finanzieller Weg aus der Krise sollte gezeichnet sein, bevor Banken oder Lieferanten Forderungen kurzfristig fällig stellen. Analysieren Sie unbedingt auch das Ausfallsrisiko Ihrer Geschäftspartner. Konzentrieren sich Umsätze oder Zulieferer in stark betroffenen Branchen oder Ländern? Federn Sie derartige Risiken durch Streuung oder adaptierte Zahlungskonditionen ab.


Die Strategie überdenken


2021 wird nicht einfach das Jahr nach der Krise, in dem alles wieder so wird wie früher. Corona hat viele Trends nicht erwirkt, sondern nur signifikant beschleunigt. Digitalisierung wird auch nach der Krise eines der wichtigsten Themen quer durch alle Branchen bleiben. Der Trend zu Nachhaltigkeit wird, nicht zuletzt politisch, weiter forciert werden. Passt Ihr Geschäftsmodell noch in diese veränderten Rahmenbedingungen? Corona hat nicht nur Ihr Unternehmen verändert, sondern auch Ihre Zielgruppe und deren Ansprüche und Bedürfnisse. Ins neue Jahr sollten Sie daher mit einer angepassten Strategie gehen. Gleiches gilt für Ihre Geschäftsprozesse. Waren Ihre Prozesse krisensicher, also beispielsweise auch aus dem HomeOffice reibungslos durchführbar? Können Sie Ihre Lieferketten stabiler gestalten? Corona hat auch hier erbarmungslos Schwachstellen aufgezeigt, die jetzt für die Zukunft bearbeitet werden sollten.


Den Aufschwung nicht verpassen


Wann die wirtschaftliche Erholung genau einsetzen wird ist schwer bis gar nicht vorauszusagen. Das hängt vom Verlauf des Infektionsgeschehens und vor allem der Geschwindigkeit der Impfungen ab. Wenn die gesundheitliche Krise durch Impfungen überwunden werden kann wird der wirtschaftliche Aufschwung aber sehr schnell gehen. Bereiten Sie sich also rechtzeitig vor und planen Sie Kampagnen und Vertriebsmaßnahmen schon jetzt. Gerade jene Branchen, die jetzt durch den Lockdown nicht arbeiten dürfen und 2021 Umsätze nachholen möchten, müssen bei der ersten Gelegenheit raus auf den Markt und proaktiv zu Ihren Kunden. Wer dann erst Marketingmaßnahmen im stillen Kämmerlein entwickelt, lässt sich Nachholeffekte und damit wichtige Umsätze entgehen. Den Aufschwung nicht zu verpassen heißt auch rechtzeitig wieder aus dem Krisenmodus zu kommen. Vor allem Werbemaßnahmen wurden in der Krise (zurecht) eingestellt oder reduziert, um liquide Mittel freizuhalten. Verpassen Sie auch hier nicht den Wechsel zurück auf den Wachstumskurs. Natürlich muss man sich durch eine Krise auch durchsparen. Langfristiger Erfolg findet aber auf der Umsatzseite statt und dafür muss eben auch wieder investiert werden.


Hilfe in Anspruch nehmen


Egal in welcher Situation Ihr Unternehmen sich zum Jahreswechsel befindet, ob Sie das Gefühl haben vor den Scherben zu stehen oder eigentlich ganz gut durchgekommen sind. Scheuen Sie nicht davor zurück Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gerade wenn die Situation ausweglos erscheint, kann der Blick von außen neue Perspektiven aufzeigen. Wer die Krise dagegen ohne größere Probleme überstanden hat und 2021 so richtig durchstarten will, kann dafür zahlreiche Förderprogramme in Anspruch nehmen. Egal ob Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Internationalisierung – es gibt einiges abzuholen, wenn man nur weiß wo und wie. Nur ein kurzer Tipp an dieser Stelle: Fördermöglichkeiten immer vor der Investition prüfen, denn rückwirkend gibt es in den allermeisten Fällen keine Unterstützung mehr. Verpassen Sie auch hier die Gelegenheit nicht, denn viele der aktuellen Förderprogramme sind aufgrund der aktuellen Krise äußerst attraktiv. Setzt eine breite wirtschaftliche Erholung ein, werden diese Förderungen (beihilferechtlich) in dieser Form eingestellt bzw. stark zurückgefahren werden müssen.


In jedem Fall steht Ihnen foremind als verlässlicher Partner gerne zur Seite. Zu jedem Ziel gehört eine Strategie und in finanziellen Aspekten zu jeder Strategie eine sorgfältige Planung. foremind begleitet Sie gerne ein Stück auf Ihrem Weg, ob in der professionellen Analyse des status-quo, durch den Förderdschungel oder zu schwierigen Bankengesprächen. Ihre Ziele werden meine Ziele.


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